Tipps zur Unterkonstruktion

  • Der Untergrund sollte fest oder verdichtet sein.
  • Verwenden Sie nur Edelstahlschrauben!
  • Beachten Sie ein leichtes Gefälle von ca. 1cm pro laufendem Meter für einen möglichen Wasserablauf.
  • Bei Nadelhölzern: Sägeschnitte und Bohrlöcher mit einer Schutzlasur behandeln.
    Hier reicht die mehrere Millimeter tiefe Kesseldruck-
    imprägnierung nicht mehr aus!
  • Beachten Sie die Abstandsangaben.

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Spannungsrisse durch die Holztrocknung

Holz ändert durch klimatische Einflüsse und die dadurch bedingte Aufnahme und Abgabe von Wasser seine Dimensionen. Bei besonders schneller Trocknung kann es zu Rissen in der Oberfläche kommen. Dies ist eine natürliche Erscheinung des Werkstoffes Holz, kann daher von uns bei der Herstellung nicht ganz ausgeschlossen werden und stellt keinen Mangel dar*.


Harzaustritte oder Harzgallen

Weiche oder harte Harzaustritte – sogenannte Harzgallen oder Harztaschen – können bei Nadelhölzern vorkommen. Sofern diese im Gehbereich auf Bodendielen oder an optisch wichtigen Stellen auftreten, können Sie diese zum Beispiel mit einem im Fachhandel erhältlichen Entharzer entfernen. Trockenes Harz entfernen Sie am besten mit einem Stechbeitel.


Äste in der charaktervollen Oberfläche

Während unser MEGANO Bangkirai zum Beispiel beinahe astfrei ist, neigen unsere heimischen Nadelhölzer zu einem lebhaften Astbild. Äste gehören zu ihrem Charakter, wobei das Astbild der Kiefer deutlicher ist als das der Fichte. Da Äste zum Holz gehören, stellt ihr Auftreten ebenso keine Mangelerscheinung dar wie auch Risse in den Ästen*!


Ausblühungen von grünlichen Imprägniersalzen

Bei der Kesseldruckimprägnierung werden zum Schutz der Holzoberfläche Salze in das Holz gepresst. Diese Imprägniersalze reagieren mit Holzinhaltsstoffen und können an einigen Stellen „ausblühen“. Diese ungefährlichen, grünlichen Salzkristallisierungen verblassen im Laufe der Zeit.


Unterschiedliche Farbspiele auf dem Holz

Holz ist ein Naturprodukt. Da ist es verständlich, dass unterschiedliche Partien auch unterschiedliche Farben aufweisen. Aber auch auf einem einzelnen Stück Holz stellen unterschiedliche Farbnuancen keinen Reklamationsgrund dar. Die Farbunterschiede begründen sich zum Beispiel in der Pigmentierung des Holzes. Im Laufe der Zeit gleichen sich die Stellen jedoch durch Witterungseinflüsse farblich an.


Dunkle Stellen auf der Oberfläche

Die dunklen Stellen auf der Holzoberfläche haben ihren Ursprung in der Markröhre, die den Baum durchzog. Wie auch die Äste und die charaktervollen Maserungen gehören auch diese Erscheinungen ebenfalls zum Naturwerkstoff Holz und sind besonders bei Nadelhölzern nicht auszuschließen. Ihr Auftreten bedeutet keinen Mangel*.


Stockflecken und leichter Schimmelbefall

Verfahrensbedingt wird bei der Kesseldruckimprägnierung viel Wasser in das Holz gepresst. Besonders in der warmen Jahreszeit kann es bei frisch kesseldruckimprägniertem und somit feuchtem Holz zu Schimmelbefall und Stockflecken kommen. Dies ist jedoch nur oberflächlich und beeinträchtigt die Qualität und Haltbarkeit des Holzes nicht. Mit einem Tuch oder einer Wurzelbürste können diese „Schönheitsflecken“ nach dem Trocknen des Holzes entfernt werden. Tipp: Sprühen Sie die betroffenen Stellen vor der Reinigung mit einem chlorhaltigen Reiniger ein.


Raue Stellen auf der Oberfläche

Damit Sie ein hochwertiges Produkt erhalten, fertigen wir mit größtmöglicher Sorgfalt. Doch auch modernste Technik und hochwertige Hobel und Fräser können insbesondere an Rundungen und Kappschnitten, in Astbereichen oder bei quer zur Faserrichtung des Holzes verlaufenden Bearbeitungen das Auftreten von rauen Stellen auf der Holzoberfläche nicht verhindern! Wir bitten Sie, diese Stellen ggf. eigenhändig nachzuarbeiten.


Pflege- und Schutz-Lasuren

In einem natürlichen Alterungsprozess vergraut das Holz im Laufe der Zeit; die Oberfläche „verbrennt“ durch die UV-Strahlung. Zur optischen Aufwertung können Sie das Holz daher lasieren. Ihr Farbenfachmann berät sie hierzu gerne. Vermeiden Sie trotzdem auf jeden Fall stehende Nässe und dauerhaften Erdkontakt (bei Lärche und Nadelholz), um Holzfäule zu vermeiden.


Alle Maße sind Circa-Maße!

Holz ist abhängig von den klimatischen Einflüssen. Bei Feuchtigkeit dehnt sich Holz aus, bei Trockenheit gibt es das aufgenommene Wasser wieder ab und zieht sich somit wieder zusammen. Maßtoleranzen bei Holzprodukten sind also Teil der natürlichen Eigenschaften des Holzes und stellen keinen Mangel dar.


*gemäß DIN 4074